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Chirurgie

Indikationen

Dental-Implantate von Neoss werden für die Verankerung für Kronen, Brücken und Prothesen im Knochen des Ober- oder Unterkiefers eingesetzt. Das Spektrum reicht vom Einzelzahnersatz zur totalen Brücke und umfasst zementierte oder verschraubte Versorgungen.

Das Neoss Implantat System ist auch zur Sofortimplantation und Sofortbelastung auf Einzelzahnersatz und/oder Ersatz von mehreren Zähnen unter der Voraussetzung ausreichender Knochenstabilität und angemessener funktioneller Belastung zur Wiederherstellung der Kaufunktion geeignet. Bei Versorgungen auf mehreren Implantaten können Verblockungen mittels Stegen/Brücken erfolgen.

Sind Größe oder Anzahl von Implantaten unzureichend oder ihre Positionierung ungünstig, können durch ungünstige biomechanische Kräfte Überlastungen und infolgedessen mechanisches Versagen einschließlich Ermüdungsbrüchen von Implantaten, Abutments oder Verbindungsschrauben auftreten, beispielsweise bei Verwendung eines Implantates mit geringem Durchmesser in Kombination mit großer Abwinkelung im Seitenzahnbereich.

Die Positionierung der Implantate und die Gestaltung des Zahnersatzes müssen auf die individuellen Gegebenheiten des Patienten, etwa Bruxismus oder ungünstige Kieferrelationen, abgestimmt sein, um die Gefahr von Überlastung oder Ermüdungsbrüchen zu reduzieren. Eine Behandlung ist kontraindiziert, wenn ein hinreichender Ausgleich ungünstig wirkender Faktoren nicht erreicht werden kann.

Zur Information über Behandlungsplanung und medizinischen Beurteilung müssen geeignete Chirurgie- und Prothetik-Anleitungen und Lehrbücher zu Rate gezogen werden. Dental-Implantate müssen so ausgewählt werden, dass eine optimale Stabilität und Verbindung mit dem umgebenden Knochen erreicht wird.

Neoss Zahnimplantate sind kontraindiziert, wenn die zum Erreichen einer angemessenen Stabilität und Abstützung erforderliche Knochenmenge oder Knochenqualität nicht vorhanden ist.

Gestaltung und Konstruktion von Aufbaupfosten und Zahnersatz durch den Zahntechniker sollten angemessene Verankerungsfunktionen für den Zahnersatz beinhalten und die Abwinkelung zwischen Zahnersatz und Implantaten so optimieren, dass auftretende Belastungskräfte in die Längsachse des Implantates eingeleitet werden.

Anderenfalls können übermäßige Biegebelastungen auftreten und zu Ermüdungsbrüchen von Implantatkomponenten führen.

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